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Konferenzprotokoll Schule: Vorlage (Word) und Pflichtangaben

Das Konferenzprotokoll in der Schule: Vorlage, Pflichtangaben und Ablauf

Eine Vorlage für Lehrerkonferenz, Fachkonferenz und Schulkonferenz, die Pflichtangaben in einer Liste und ein Ablauf, mit dem das Protokoll am Ende der Sitzung fertig ist.

Stand: 2. November 2026 · Alle Themen

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Konferenzprotokoll als Word-Vorlage. Zum Anpassen an Ihre Schule, ohne Anmeldung. Sie dürfen die Vorlage in Ihrer Schule frei verwenden.

Word-Datei (.docx)

Die Vorlage steht auch unten auf dieser Seite, zum Lesen und Kopieren.

Was ein Konferenzprotokoll leisten muss

Ein Konferenzprotokoll ist die Niederschrift einer Sitzung der Lehrerkonferenz, einer Fachkonferenz, der Schulkonferenz oder eines anderen Gremiums der Schule. Es hält fest, wer anwesend war, was beraten wurde, was beschlossen wurde und wer bis wann etwas erledigt. Das Protokoll ist der Beleg, auf den sich alle berufen, wenn später gefragt wird, was die Konferenz entschieden hat.

In der Schule wird fast immer ein Ergebnisprotokoll geführt: Je Tagesordnungspunkt stehen das Ergebnis und der Beschluss, nicht der Verlauf der Diskussion. Ein Verlaufsprotokoll, das Wortbeiträge wiedergibt, ist nur dann sinnvoll, wenn die Konferenz es ausdrücklich verlangt, etwa bei einem strittigen Punkt. Ein Beschlussprotokoll ist die knappste Form: nur die Beschlüsse mit Abstimmungsergebnis. Für die meisten Konferenzen ist das Ergebnisprotokoll der richtige Mittelweg, und darauf ist die Vorlage unten ausgelegt.

Wer das Protokoll führt, wer es unterschreibt und wie lange es aufbewahrt wird, regelt die Konferenzordnung oder das Schulgesetz Ihres Landes. Die Fristen reichen von wenigen Jahren bis zu zehn Jahren. Fragen Sie im Zweifel Ihre Schulleitung oder die Schulaufsicht, bevor Sie Protokolle vernichten.

Welche Angaben gehören in jedes Protokoll?

Die Konferenzordnungen der Länder unterscheiden sich im Wortlaut, verlangen aber im Kern dieselben Angaben. Ein Protokoll, das diese Liste abdeckt, hält in jedem Land stand:

  1. Gremium und Art der Sitzung: Lehrerkonferenz, Fachkonferenz Mathematik, Schulkonferenz; ordentliche oder außerordentliche Sitzung.
  2. Datum, Ort, Beginn und Ende.
  3. Vorsitz und Protokollführung mit Namen.
  4. Anwesende und Entschuldigte, bei stimmberechtigten Mitgliedern getrennt von Gästen. Eine unterschriebene Anwesenheitsliste als Anlage genügt in vielen Ländern.
  5. Beschlussfähigkeit: ein Satz, dass die Konferenz beschlussfähig war, mit der Zahl der Anwesenden.
  6. Genehmigung des letzten Protokolls und, falls nötig, die Änderungen daran.
  7. Tagesordnung in der beschlossenen Reihenfolge.
  8. Je Tagesordnungspunkt: das Ergebnis in zwei bis fünf Sätzen, der Beschluss im genauen Wortlaut, das Abstimmungsergebnis mit Ja-Stimmen, Nein-Stimmen und Enthaltungen, und die Aufgaben, die daraus folgen, mit Verantwortlichen und Frist.
  9. Anlagen, durchnummeriert: Vorlagen, Anträge, Präsentationen, die Anwesenheitsliste.
  10. Unterschriften von Vorsitz und Protokollführung, mit Datum.

Nicht ins Protokoll gehören persönliche Wertungen, die Namen einzelner Schülerinnen und Schüler in Beratungen, die vertraulich sind, und die Wiedergabe einzelner Wortbeiträge, es sei denn, jemand verlangt ausdrücklich, dass seine Erklärung aufgenommen wird. Vertrauliche Tagesordnungspunkte werden als solche gekennzeichnet; ob sie in einem gesonderten Teil protokolliert werden, regelt Ihr Land.

Die Vorlage für das Konferenzprotokoll

Die Vorlage deckt die Liste oben ab. Sie können sie als Word-Datei herunterladen oder den Aufbau unten übernehmen. Platzhalter stehen in eckigen Klammern.

Protokoll der [Lehrerkonferenz / Fachkonferenz / Schulkonferenz]

[Name der Schule]

Gremium[Lehrerkonferenz]
Art der Sitzung[ordentliche Sitzung / außerordentliche Sitzung]
Datum[Tag.Monat.Jahr]
Ort[Raum]
Beginn / Ende[hh:mm] / [hh:mm]
Vorsitz[Name]
Protokollführung[Name]
Anwesend (stimmberechtigt)[Zahl] Mitglieder, siehe Anlage 1 (Anwesenheitsliste)
Entschuldigt[Namen]
Gäste[Namen, Funktion]
BeschlussfähigkeitDie Konferenz ist mit [Zahl] von [Zahl] stimmberechtigten Mitgliedern beschlussfähig.

Tagesordnung

  1. Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom [Datum]
  2. [Thema]
  3. [Thema]
  4. Verschiedenes

TOP 1: Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom [Datum]

Ergebnis: Das Protokoll wird [ohne Änderungen / mit folgenden Änderungen: …] genehmigt.

Abstimmung: [Zahl] Ja, [Zahl] Nein, [Zahl] Enthaltungen.

TOP 2: [Thema]

Ergebnis: [Zwei bis fünf Sätze: Was wurde beraten, welche Vorlage lag vor, wie lautet das Ergebnis?]

Beschluss: „[Wortlaut des Antrags, genau so, wie er zur Abstimmung stand.]“

Abstimmung: [Zahl] Ja, [Zahl] Nein, [Zahl] Enthaltungen. Der Antrag ist [angenommen / abgelehnt].

AufgabeVerantwortlichFrist
[Was ist zu tun?][Name][Datum]
[Was ist zu tun?][Name][Datum]

Anlagen zu diesem Punkt: [Anlage 2: Beschlussvorlage]

TOP 3: [Thema]

Ergebnis: […]

Beschluss: [kein Beschluss / „…“]

TOP 4: Verschiedenes

[Hinweise und Termine ohne Beschluss.]

Anlagen

  1. Anwesenheitsliste
  2. [Beschlussvorlage zu TOP 2]
Vorsitz
Protokollführung

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So ist das Protokoll am Ende der Sitzung fertig

Ein Protokoll, das Tage nach der Sitzung aus Notizen entsteht, ist ungenau und kostet einen Abend. Mit diesem Ablauf steht es, wenn die Sitzung endet:

  1. Vor der Sitzung die Tagesordnung eintragen. Wer die Einladung verschickt, legt die Tagesordnungspunkte an. Die Protokollführung übernimmt sie und trägt zu jedem Punkt ein, was schon feststeht: Vorlagen, Anträge, wer berichtet.
  2. Je Punkt das Ergebnis sofort schreiben. Nach jedem Tagesordnungspunkt fasst die Protokollführung das Ergebnis in zwei bis fünf Sätzen zusammen und liest es vor, wenn es strittig war. Wer widerspricht, tut es jetzt, nicht in der nächsten Sitzung.
  3. Beschlüsse wörtlich festhalten. Den Antrag vor der Abstimmung vorlesen lassen und genau so eintragen. Nach der Abstimmung die Stimmen zählen und eintragen: Ja, Nein, Enthaltungen.
  4. Aufgaben mit Namen und Frist. Ein Beschluss ohne Verantwortliche bleibt liegen. Zu jedem Beschluss gehört, wer bis wann was tut.
  5. Anlagen nummerieren, bevor sie im Schrank verschwinden.
  6. Unterschreiben und verteilen. Vorsitz und Protokollführung unterschreiben; das Protokoll geht an alle Mitglieder, und das Original kommt in die Ablage, die Ihr Land vorschreibt.
  7. In der nächsten Sitzung genehmigen. Einwände werden als Änderung festgehalten; das Protokoll selbst wird nicht nachträglich umgeschrieben.

Die häufigsten Fehler

  • Der Beschluss steht sinngemäß, nicht wörtlich. „Es wird beschlossen, das Medienkonzept zu überarbeiten“ ist kein Beschluss; „Die Steuergruppe legt bis zum 30. Juni eine Fortschreibung des Medienkonzepts vor“ ist einer.
  • Das Abstimmungsergebnis fehlt. „Einstimmig“ reicht nur, wenn wirklich alle Anwesenden mit Ja gestimmt haben. Sonst Zahlen.
  • Aufgaben ohne Namen. „Die Fachschaft kümmert sich“ ist keine Zuständigkeit.
  • Die Anwesenheit fehlt oder ist unvollständig. Ohne sie lässt sich die Beschlussfähigkeit nicht belegen.
  • Das Protokoll wird nachträglich geändert. Änderungen gehören als Beschluss ins Protokoll der nächsten Sitzung.
  • Die Datei heißt „Protokoll_neu_final2.docx“ und liegt auf einem privaten Rechner. Ein Protokoll ist ein Dokument der Schule und gehört in ihre Ablage.

So löst es Schulprozess

Modul Gremienarbeit

Schulprozess kennenlernen
  • Jede Sitzung hat eine Tagesordnung; die Protokollführung schreibt zu jedem Punkt Ergebnis, Beschluss und Aufgaben, während die Sitzung läuft.
  • Ein Beschluss trägt seinen Wortlaut und die Stimmen dafür, dagegen und die Enthaltungen.
  • Aufgaben aus der Sitzung gehen an die Verantwortlichen und stehen auf deren Startseite, bis sie erledigt sind.
  • Anwesenheit von Mitgliedern und Gästen und die Anlagen je Tagesordnungspunkt gehören zum Protokoll.
  • Vorsitz und Protokollführung zeichnen das Protokoll ab; danach ist es unveränderlich und geht als PDF mit dem Kopf Ihrer Schule an die Beteiligten.
  • Die Sitzung steht im Kalender aller Mitglieder, die Beschlüsse eines Gremiums in einer Übersicht.

Häufige Fragen

Wer muss das Konferenzprotokoll unterschreiben?

In den meisten Ländern unterschreiben die Person, die den Vorsitz hatte, und die Person, die das Protokoll geführt hat. Den genauen Kreis nennt die Konferenzordnung Ihres Landes.

Muss ein Konferenzprotokoll den Verlauf der Diskussion wiedergeben?

Nein. Üblich ist ein Ergebnisprotokoll mit dem Ergebnis je Tagesordnungspunkt, dem Wortlaut der Beschlüsse und dem Abstimmungsergebnis. Einzelne Wortbeiträge werden nur aufgenommen, wenn jemand das ausdrücklich verlangt.

Wie lange müssen Konferenzprotokolle aufbewahrt werden?

Das regelt Ihr Land, und die Fristen unterscheiden sich deutlich: von wenigen Jahren bis zu zehn Jahren. Fragen Sie Ihre Schulleitung oder die Schulaufsicht, bevor Sie Protokolle vernichten.

Dürfen Eltern oder Schülerinnen und Schüler ein Konferenzprotokoll einsehen?

Mitglieder eines Gremiums dürfen dessen Protokolle in der Regel einsehen; das gilt auch für Eltern- und Schülervertretungen in der Schulkonferenz. Für Außenstehende gilt das nicht. Vertrauliche Punkte, etwa über einzelne Personen, bleiben in jedem Fall geschützt.

Darf ein Protokoll nachträglich geändert werden?

Nein. Einwände werden in der nächsten Sitzung behandelt und als Änderung beschlossen; der Beschluss steht dann im neuen Protokoll. Das ursprüngliche Protokoll bleibt, wie es unterschrieben wurde.

Gibt es die Vorlage auch für Fachkonferenz und Schulkonferenz?

Ja. Die Vorlage ist für alle Gremien gleich; nur der Name des Gremiums und der Kreis der Stimmberechtigten ändern sich. Tragen Sie oben die Konferenz ein und ergänzen Sie bei der Schulkonferenz die Eltern- und Schülervertretung in der Anwesenheit.